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In den Fünfziger Jahren waren
die amerikanischen Automobile die Traumautos schlechthin, sie boten
Leistung satt und dazu schon damals jeden erdenklichen Komfort vom
Automatikgetriebe bis zur Klimaanlage. Wenn damals eines jener
chromblitzenden und heckflossenbewehrten Dickschiffe auftauchte, zog
es sofort alle Blicke auf sich; parkte einmal eines an Straßenrand,
bildeten sich sofort Menschentrauben. Doch in jenen Jahren konnten
sich nur Wenige solch einen luxuriösen Wagen leisten; Motorroller und
karg ausgestattete Kleinwagen prägten damals das Straßenbild.
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Erst Ende der Siebziger Jahre,
als die Einkommen allgemein stiegen, war es einer größeren Zahl von
Interessenten möglich, zum ersten Mal in einem solchem Straßenkreuzer
Platz nehmen zu können. Auch wenn sich das sanfte Gleiten des
amerikanischen Wagen deutlich von europäischen Fahrgewohnheiten
unterscheidet, gibt es bis heute viele Liebhaber des American Way of
Drive. Viele Erstbesitzer von US-Automobilen haben sich lange Zeit
nicht von ihrem automobilen Traum getrennt, aus gutem Grund, denn die
sanfte aber doch souveräne Leistungsentfaltung aus den hubraumstarken
Motoren, das kaum spürbare Schalten des Automatikgetriebes und die
komfortable Federung sorgen für ein unvergleichliches Fahrerlebnis.
Und erst recht die hervorragenden Sportwagen vom Schlage einer
Chevrolet Corvette, eines Chevrolet Camaro oder solcher Boliden die
man in den Sechziger Jahren Muscle Cars nannte, haben viele Fans
gefunde; die Corvette und die Nachfahren der Muscle Cars sind
heutzutage beliebter denn je. Viele weitere Fahrzeugkategorien wie
z.B. die wie ein komfortables Wohnzimmer ausgestatteten Vans oder die
universell einsetzbaren Pick-ups haben sehr zur Beliebtheit
amerikanischer Automobile beigetragen und viele Ihrer Besitzer bleiben
ihren Lieblingen nach dem Motto "Einmal US-Car, immer US-Car" ein
Leben lang treu. Das ist auch der Grund, weshalb sich in
vielen Ländern die Freunde der US-Automobile treffen und ihre
Fahrzeuge dem Publikum vorstellen. |